Globale Intelligenz

Genialität durch Vielfalt

Das Erfolgsprinzip der Natur ist ihre Vielfalt.

Das Misserfolgsprinzip des Menschen ist seine Einseitigkeit.

 

 

 
Die soziale Revolution
ist auch eine ökologische Revolution!

Mensch und Natur
können sich keinen Tag länger ein System leisten,
in dem der persönliche Eigennutz wichtiger ist
als das Wohl aller Menschen
und als die Luft zum Atmen.
Innerhalb der kapitalistischen Marktwirtschaft
kann es niemals nachhaltige Lösungen geben!
Gebraucht wird die Kooperationswirtschaft,
sozial und ökologisch fundiert.
Diese Erkenntnis muss jetzt
von möglichst vielen,
mit möglichst großem Nachdruck,
möglichst unmissverständlich
in die Welt getragen werden!
Die Überzeugung der Einzelnen kann so
zur Macht einer entschlossenen Gesellschaft werden.
Ab sofort geht es gewaltfrei stets ums Ganze!
Das ist die soziale Revolution
der Einsichtigen und Besonnenen.
Nur sie wird erfolgreich sein.

Im Januar 2019 erschienen (hier anklicken)

Handbuch Soziale Revolution

Die vielsichtige Gesellschaft

Im Oktober 2018 erschienen (hier anklicken)

Handbuch Kognitive Revolution

Der vielsichtige Mensch

Übersicht über die Handbuchsammlung (hier anklicken)

Übersicht über bisher erschienene Bände (hier anklicken)


 
 Was bedeutet Globale Intelligenz?

Kann sie die Lösung für die vielen Aufgaben im 21. Jh. sein?

Hier finden Sie umfassende Erklärungen und Beispiele.

Das Projekt Globale Intelligenz und die gleichnamige Schriftenreihe

analysieren tabulos die verhängnisvolle Einseitigkeit

der Menschen, deren Weltsichten und Wahnvorstellungen.

Es werden
lebensnahe Wege aufgezeigt,

den heutigen Wahnsinn zu überwinden.

     

 

 

Das Projekt Globale Intelligenz

Eine Übersicht

Die folgenden Informationen bieten einen Überblick über das Projekt „Globale Intelligenz“ und gleichnamige Schriftenreihe.

Die Intelligenz des Homo sapiens ist begrenzt, auch wenn er als Homo sapiens machinator, als weiser Maschinenbauer, Unglaubliches erreicht hat. Die Intelligenz des Homo sapiens ist aber völlig ungenügend, wenn es um die Gestaltung eines friedlichen und fruchtbaren Miteinanders der Menschen geht. Gebraucht wird eine zukunftsweisende Vision, ein inspirierendes Narrativ für das 21. Jahrhundert, gebraucht wird Globale Intelligenz, denn nur so lässt sich das Ende des Wahnsinns herbeiführen.

Obwohl sich die Menschen im Laufe der Evolution über den ganzen Globus ausgebreitet und dabei gelernt haben, mit den unterschiedlichsten Lebensbedingungen klarzukommen, also ein umfangreiches Wissen angehäuft haben, das unbedingt geteilt werden sollte, um voneinander lernen zu können, regiert im Gehirn des Homo sapiens die Dummheit der Einseitigkeit. Ein jeder hält sich für besser, was zu Ausgrenzung und Gegeneinander führt und in vielen Fällen Grund für Streit, Konflikte, Krieg und Terror ist. Auf einseitigen Prämissen (Axiomen) werden geschlossene logische Denk-Systeme aufgebaut, die sogar den schrecklichsten Terrorakt – zum Beispiel Selbstmordattentate bzw. Selbstmordanschläge, Amoklauf und Bombenanschläge – als logisch begründbar erscheinen lassen („Terror sapiens“). Das gnadenlose Ausbeuten von Mensch und Natur lässt sich auf diese Weise scheinbar ebenso logisch rechtfertigen. Die vermeintliche Krone der Schöpfung hat den eiskalten Egoismus zur Lebensmaxime für die gesamte Menschheit werden lassen, obwohl der Mensch von seiner Natur her eigentlich ein äußerst kooperatives Wesen ist. So ist der einseitige Homo sapiens der Inbegriff menschlich-sozialer Verirrung.

Sein derzeitiges Fantasie-Spielzeug, der Homo oeconomicus, ein als in allen Lebenslagen ausschließlich rational egoistisch agierender spintisierter Mensch, ist allen Ernstes die Basis der kapitalistischen Marktwirtschaft und der sogenannten Wirtschaftswissenschaften, die in Wirklichkeit nichts anderes als eine völlig zu unrecht aufgeblasene absolut einseitige Ideologie darstellen.

Die kapitalistische Marktwirtschaft ist ein ebenso unbrauchbares Extrem wie die kommunistische zentrale Planwirtschaft. Beide sind völlig einseitige Ideologien, die mit der menschlichen Wirklichkeit nicht viel gemein haben. Die Folgen der diesbezüglich völlig aus den Fugen geratenen Weltgesellschaft, die in vielen Lebensbereichen auf Egoismus beruht, sind nicht mehr zu übersehen: Die weltweite Umweltverschmutzung und die Lebensraumzerstörung, die Ungerechtigkeit und die Ungleichverteilung mit den nicht mehr zu übersehenden Folgen der Wirtschafts- und Bankenkrisen, eines zügellosen Finanzsystems, gesteuert von ein paar tausend testosterongesteuerter Jungmänner mit Leidenschaft am Zocken, der Terroranschläge und Flüchtlingskatastrophen, der zunehmenden extremen Proteste und der sich ausbreitenden menschlichen Dummheit und Verrohung, nicht selten verbunden mit der Sehnsucht nach einem starken Führer.

Diese Folgen lassen sich nicht mehr durch politische Taschenspielertricks beseitigen, da der Punkt „of no return“ längst überschritten ist. Das gilt es endlich zu begreifen!

Gebraucht wird ein Systemwechsel in vielen Bereichen: Der Homo sapiens muss zum vielsichtigen Menschen werden, zum Homo multividus, der ein Maximum berücksichtigt, auch völlig unterschiedliche und scheinbar gegensätzliche Standpunkte. Globale Intelligenz wurzelt in Vielfalt und Vielsichtigkeit und umfasst alle notwendigen emotionalen, geistigen und spirituellen Kompetenzen für einen klugen, besonnenen und fruchtbaren Umgang mit der Vielfalt der Lebenswirklichkeit.

Interessant dabei ist, dass Globale Intelligenz eng verwand ist mit dem gesunden Menschenverstand – „der schon immer fünf gerade sein lassen konnte und sehr genau wusste, dass überall nur mit Wasser gekocht wird und dabei jeder Jeck ein wenig anders ist“. Der gesunde Menschenverstand verzichtet in der Regel darauf, Menschen eine einseitig konstruierte Welt vorzugaukeln. Globale Intelligenz versteht sich als wiederbelebter gesunder Menschenverstand, durch Vielsichtigkeit ergänzt und durch interkulturelle Kompetenz und spirituelle Intelligenz aufgepeppt. Globale Intelligenz hilft den Menschen dabei, das vorherrschende Korsett des Entweder-oder-Denkens, das Grundlage westlicher Logik und Wissenschaften ist, zu überwinden, die Vielfalt zu erkennen, sie als Reichtum zu begreifen und fruchtbar mit ihr umzugehen.

Die unverzichtbare Basis für eine Handlungsweise im Sinne der Globalen Intelligenz sind die zur Komplementärlogik erweiterte Logik, die Kooperation als zentrales Gesellschaftssystem, unterstützt durch die lebensnahe kulturübergreifende Kooperationsethik mit der Goldenen Regel und Empathie im Zentrum, unter der gleichzeitigen Beachtung von Eigenwohl, Gemeinwohl und Universalwohl.  

Der Schritt zur Kooperationswirtschaft ist dann kein großer mehr. Die Menschheit braucht jenseits aller Fantasiegebilde so bald wie möglich ein neues, wesentlich intelligenteres Wirtschaftssystem, das der Lebenswirklichkeit des Menschen tatsächlich entspricht, das gleichermaßen von der selbstverständlichen Freiheit des Einzelnen wie auch von der selbstverständlichen Notwendigkeit zur Zusammenarbeit ausgeht. Die Kooperationswirtschaft wird in der Lage sein, Eigenwohl, Gemeinwohl und Universalwohl angemessen miteinander zu verquicken. Nicht länger soll zukünftig der größte Egoist, der Mensch und Natur für die Herstellung von billigen Wegwerf-Produkten am effektivsten ausnutzt, am meisten belohnt werden, sondern der, der angemessen Rücksicht auf Mensch und Natur nimmt und nachhaltige Produkte herstellt. Der, der in vielerlei Hinsicht kooperiert, was mit Rücksichtnahme gemeint ist, soll in der Kooperationswirtschaft Lohn, Anerkennung und Förderung erhalten. Alle schamlosen Egoisten müssen sich darauf einstellen, für die grauenhaften Schäden, die sie anrichten, zukünftig spürbar zu bezahlen. So wären in der Kooperationswirtschaft billige Wegwerf-Produkte auf Dauer viel zu teuer. Niemand würde sie mehr kaufen, da die qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Produkte, hergestellt von gut behandelten und gut entlohnen Arbeitskräften, unter voller Beachtung einer intakten Natur, in mehrfacher Hinsicht preiswert wären.

Die intelligente Kooperationswirtschaft erzeugt intelligente Rahmenbedingungen, in denen Menschen intelligent zusammenleben und zusammenwirken können.

Die globale Kooperationsethik trägt entscheidend dazu bei, dass das Miteinander auch ganz verschiedener und unterschiedlicher Menschen gelingen kann und zu fruchtbaren Ergebnissen führt.

Warum länger gegeneinander arbeiten, wenn ein fruchtbares Miteinander viel mehr bringt?

Gebraucht wird ebenfalls ein verbessertes, intelligenteres Pluralismusverständnis, ein sinnvoller Umgang mit dem Pluralismus. Mit Hilfe Globaler Intelligenz lässt sich unschwer erkennen, dass nicht jeder Schwachsinn automatisch die gleiche Bedeutung wie ein intelligenter Lösungsansatz hat. Dabei geht es überhaupt nicht um Denkverbote, sondern um sinnvolle Denkangebote.

Globale Intelligenz ist niemals statisch. Ihre Stärke ist, dass Menschen auf jedwede erdenkliche Situation möglichst angemessen intelligent reagieren können. Die Zeiten des starren Schwarz-Weiß-Denkens sind endgültig vorbei. 

Sinnentleerte „Ego-Kompromisse“ müssen überwunden und durch „intelligente Übereinkünfte“ ersetzt werden. Kritikfähigkeit in beide Richtungen – angemessen kritisieren und kritisiert werden – sollten zur kulturübergreifenden Selbstverständlichkeit werden. Kommunikation sollte eine völlig überzogene „political correctness“ schnellstmöglich überwinden und durch adäquates Mitteilen und aktives Zuhören ersetzen. Die Förderung von Empathie sollte zum selbstverständlichen Bildungsinhalt ab dem Kleinkindalter gehören.

Gebrauch wird ein verbessertes, intelligenteres Demokratieverständnis und ein ebensolches überarbeitetes Demokratiemodell, die „intelligente Demokratie“, in der nicht länger einseitig nur Personen im Mittelpunkt stehen, sondern ebenfalls intelligente Inhalte. Unbezweifelbar werden intelligente Entscheidungsträger an den Hebeln der Macht gebraucht. Inhaltliche und charakterliche Mindestanforderungen an zukünftige politische Entscheider müssen aufgestellt und von möglichst vielen demokratischen Institutionen mit Nachdruck angemahnt werden. Das Bildungsangebot in Bezug auf die maßgebliche Voraussetzungen für ein verantwortungsvolles Leben und Handeln innerhalb einer liberalen Demokratie muss für alle Alters- und Bildungsstufen intensiviert werden. Inhaltslose und unzuverlässige, aufgeblasene narzisstische Trumpeten aller Couleur und Selfmade-Diktatoren, also alle, die die Demokratie massiv gefährden, sollten so bei Wahlen keine Chance mehr haben können. Die so genannte Mediendemokratie, die auf plumper Effekthascherei aufbaut, muss ihr schnelles Ende finden. Medien müssen wesentlich mehr als heute ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen und auf intelligente Inhalte Wert legen. Quotengeile Effekt-Medien müssen in der Zukunft deutlich von seriösen Qualitätsmedien zu unterscheiden sein.

Dringend wird eine zeitgemäße ganzheitliche Bildung und Ausbildung gebraucht, die sich an den Erfordernissen der heutigen Zeit orientiert. Zeitgemäße Bedürfnisse müssen tabulos ergründet werden. Lebensnotwendigkeiten, Lebenserleichterungen und Lebensbereicherungen müssen definiert werden und die Bildung genau daran ausgerichtet werden. Es braucht eine zeitnahe besonnene Bildungsrevolution. Theorie und Praxis sollten künftig einen ausgewogenen Platz in einem komplett veränderten Bildungsangebot erhalten, das dann Ernsthaftigkeit mit Freude zu kombinieren vermag. Lernen muss besonders von jungen Menschen als Chance und nicht als nicht enden wollende Bestrafung erlebt werden.

Spirituelle Intelligenz ist ebenfalls unverzichtbar, damit Menschen aufhören, sich kraft eines von vielen nie überwundenen "Kindergeschichten-Glaubens" gegenseitig zu bekämpfen.

Menschgemachtes muss vom wesentlichen spirituellen Kern, vom Weg zur höchsten Wirklichkeit, klar getrennt werden. Gläubige sollten so zur Wahrheit inspiriert und nicht zur Einseitigkeit angestachelt werden. Ohne eine Befriedung der Religionen kann es niemals eine Befriedung der Menschen geben.

In vielen Religionen hat die Erkenntnis des Höchsten mit Liebe zu tun. Im Sinne spiritueller Intelligenz geht es deshalb darum, Liebe zu leben anstatt über irgendwelche religiösen Vorschriften zu fabulieren. Auf diese Weise vereint Liebe die Menschen, anstatt sie zu trennen.

Vielsichtigkeit, Globale Intelligenz und Kooperation im Sinne der Goldenen Regel sind zusammen der Schlüssel zur Lösung der dringenden Menschheitsprobleme zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Es ist längst überfällig, dass die Menschen ihre selbstgemachten Brillen –  „die  Einseitigkeits-Brille",  „die Egoismus-Brille“,  „die Egozentrik-Brille“ und die  „Wettkampf-Brille“ – ein für alle Male abnehmen. Die Wirklichkeit hat wesentlich mehr zu bieten, als die einfältige Sicht der Menschen bisher hat erahnen lassen.

Auf langwierige evolutionäre Prozesse kann nicht mehr gewartet werden, wenn die Menschheit ihrer heutigen Verantwortung für sich und die Erde im so genannten „Anthropozän“, im „Zeitalter des Menschen“, auch nur annähernd gerecht werden will. Gebraucht werden deshalb revolutionäre Prozesse, die ohne Wenn und Aber zugleich beherzt und besonnen die unverzichtbaren grundlegenden Veränderungen in die Wege leiten.

Die Handbuchsammlung „Revolutionen“ gibt einen komprimierten Überblick über über zentrale Themenschwerpunkte – wie „Der vielsichtige Mensch“, „Die vielsichtige Gesellschaft“, „Die Globale Intelligenz“ und „Die Menschensonne“. Die punktuelle Darstellung der jeweils maßgeblichen Erkenntnisse wird durch kurze und bündige Zielvorgaben in Bezug auf die notwendigen Veränderungen vervollständigt. So liegen aussagekräftige Handreichungen für die „Kognitive Revolution“, die „Soziale Revolution“, die „Humanitäre Revolution“ und die „Ultimative Revolution“ vor. Die Handbücher stellen Orientierungs- bzw. Kristallisationspunkte dar und sollen so Anstoß zu den inzwischen absolut alternativlosen Veränderungen geben. Sie eröffnen die Chance zur Synchronisierung der zahlreichen verschiedenen individuellen Bemühungen, so dass auf Dauer möglichst viele Menschen ihr Wissen und ihre Kompetenzen ganz gezielt zum insgesamt globalen Prozess beitragen können. 

Das Projekt Globale Intelligenz versucht lebensnahe Impulse zu geben und Menschen zu entsprechenden Denk- und Handlungsweisen zu inspirieren.

 

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